Aus dem aktuellen Rundschreiben von Martin (vom 31. Januar) +++ Futtervorräte kontrollieren +++ neue Saison jetzt vorbereiten +++ Vereinstreffen im Februar als Vidoekonferenz +++ 

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Der Januar ist vorbei, und wenn ihr reichlich eingefüttert habt und eure Völker im November zwischen 5000 und 10000 Bienen hatten, gibt es nichts am Volk zu tun. Ein Kontrollgang genügt um zu schauen, dass die Blechdeckel noch richtig aufliegen, die Mäusegittter noch festsitzen, keine Äste auf die Beuten gefallen sind und auch kein Specht ein Loch gezimmert hat.
Schwach eingewinterte Völker können schon jetzt an einen kritischen Punkt gelangen. Sind nur noch 1000 bis 2000 Bienen im Volk könnt ihr sie noch im Februar mit einem anderen durch einfaches Aufsetzen vereinigen.
Ab Mitte Februar solltet ihr dann mit regelmäßigen Futterkontrollen beginnen. Besonders sehr starke Völker können dann schon, bei knapper Einfütterung im Herbst, in Not geraten. Einfaches Anheben der Beuten und der Vergleich der verschiedenen Völker gibt euch einen ersten Anhaltspunkt. Ein Kontrollblick von oben unter die Folie lässt erkennen, ob noch Futterkränze an den Rahmenoberseiten vorhanden sind. Wenn ja ,droht nicht sofortiges Ungemach. Wenn nein und euch das Volk sehr leicht vorkommt, könnt ihr entweder Futter aus einem gut versorgten Volk zuhängen oder eine Futterschale mit Schwimmhilfe in den Gitterboden unter die Bienentraube stellen. Die Bienen holen sich das Futter dann auch bei niedrigen Temperaturen. Die Futtermenge sollte nicht zu groß sein (ca.1 Liter) und muß dann regelmäßi gegeben werden. Der Futterbedarf kann im März locker 4 kg betragen. In jedem Fall solltet ihr diese Prozedur zum Anlass nehmen, im nächsten Herbst genügend einzufüttern.
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Im Februar stehen die Vorbereitungsarbeiten für die neue Saison an. Überlegt, was ihr an Material benötigt. Rähmchen und Zargen müssen gereinigt und die Mittelwände eingelötet werden. Fehlendes Material sollte jetzt bestellt werden - im April und Mai kann es durchaus zu Verzögerungen bei der Lieferung kommen. Bei den Überlegungen zu dem benötigten Material solltet ihr bedenken, dass ihr zur Nachzucht junger Königinnen für eure Völker im Frühjahr mit etwa doppelt sovielen Böden, Deckeln, Zargen usw. (Rähmchen und Mittelwände nicht vergessen) rechnen solltet, wie ihr gedenkt Völker einzuwintern. Kommt dann noch ein Schwarm hinzu, kann es auch dadurch wieder eng werden. 
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Da nicht abzusehen ist, wann wir uns wieder vor Ort treffen können, hat der Vorstand beschlossen die nächsten Versammlungen per Videokonferenz durchzuführen.
Wir starten damit am Donnerstag dem 11.Februar um 19.00 Uhr.
Den Link zur Einwahl erhaltet Ihr per Email - anklicken genügt.
Wir haben für den Verein ein Zoom-Abo abgeschlossen, so dass wir diese Format für unsere Vereinskommunikation bis auf weiteres nutzen können. Ich denke wir werden uns einarbeiten müssen, der Februar ist dafür als erster Probelauf gedacht. Schöner wäre ein wirkliches Treffen, trotzdem freue ich mich auf Euch. Falls jemand mit der Technik Probleme hat, schreibt mir eine Email - dann versuchen wir zu helfen.
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